Rezensionen

Wagner / Strauss Matinee Brucknerhaus Linz


Linda Watson, Bruckner Orchester Linz, Roberto Paternostro

Neues Volksblatt: Den Beginn erlebte man mit Schumanns 1. Symphonie in B-Dur op. 38, "Frühlingssymphonie" genannt. Das Bruckner Orchester hörbar gut gelaunt, folgte den unmissverständlich präzisen Gesten des Dirigenten. Für Richard Wagners "Tristan und Isolde", Vorspiel und Liebestod, wurde das Orchester aufgestockt und Paternostro kam mit Watson auf die Bühne. Beim Vorspiel noch zuhörend, kam die Sängerin zu Isoldes Liebestod an die Bühnenrampe und verwandelte im Nu vor allem mit ihrem Stimmeinsatz den Raum in eine Opemszenerie. Dafür gab es bereits vor der Pause Jubelrufe und ein langes Bravo! ln der folgenden Rosenkavalier-Suite von Richard Strauss wuchs das Bruckner Orchester über sich hinaus mit hinreißenden Soli und grandios auftrumpfendem Schlagwerk samt dem strahlenden Blech und den klangfüllig virtuosen Streichern.


Richard Wagner: Das Rheingold - CD Neuerscheinung 2016


Ring des Nibelungen (Staatstheater Kassel)



Pizzicato: Wie in den anderen drei Aufnahmen verdient auch ‘Das Rheingold’ Interesse vor allem wegen der starken Persönlichkeit des Dirigenten Paternostro, der seinem Orchester einen transparenten, dramaturgisch gut gestalteten und spannungsvollen Klang abverlangt […] das Dirigat Roberto Paternostros, der mit viel Gestaltungsfantasie so manches an Klangwirkung zustande bringt, das den Charakter der Musik stärker ausreizt als wir das gewöhnt sind. Eine reiche Skala dynamischer Werte, und eine nicht weniger beeindruckende Palette an Farben zeigen eine talentierte dirigentische Hand.

L'Avant-Scène Opéra
: Roberto Paternostro dirigeait preste, collant à la suractivité de la scène, exaltant la modernité radicale de la « petite comédie » voulue par Wagner pour ouvrir sa Tétralogie

Der Neue Merker: [...] gelang dem Dirigenten, der mit großer Plastizität Gesungenes und Instrumentales zu einem aufregenden Ganzen zu verschmelzen wusste und neben allen dramatischen Höhen und Abgründen auch die Kantabilität aller Gesangspartien zur Geltung bringt und uns auch den ganzen Witz des Musikdramatikers aus der genialen Partitur heraushören lässt.



Richard Strauss. ELEKTRA


Teatro Colón, Buenos Aires, Okt-Nov 2014
Clarin: Erstklassiges Dirigat und starke Besetzung bei Elektra am Colón

La Nacion: Roberto Paternostro setzt seine Aufgabe ausgezeichnet und ohne Zugeständnisse um

Buenos Aires Herald: The Colón’s Elektra, best mark of the season.
I was very impressed by the huge orchestra led by Roberto Paternostro, absolutely basic for a fine Elektra. The professional firmness of everyone, the Expressionist response to the innumerable accents, the rapport with the stage, the impeccable tempi, were necessary for the undoubted success of this Elektra.

ForumOpera.com: An der Spitze dieser der besten Theater würdigen Formation bietet Roberto Paternostro eine sehr musikalische und eher analytische Interpretation der Partitur. … unter seiner Leitung scheint das Orchester zu "singen" und nicht nur dramatische Situationen zu begleiten. Es ist selten, so viel Schönheit in dieser Partitur zu hören.


La Nacion. Falstaff Premiere, Teatro Colón, Buenos Aires
Die musikalische Leitung lag in den Händen eines Dirigenten, der es verstand, den idealen Klang für jede der symphonischen Passagen in diesem farbenvollen Werk zu erzeugen. Mit seiner fließenden Musikalität und Expressivität war Roberto Paternostro verantwortlich für diese hervorragende Interpretation.


Buenos Aires Herald, Philharmonisches in Buenos Aires:

Eine großartige Interpretation von Mozarts Sinfonie Nr. 41, "Jupiter". Paternostro präsentiert eine perfekt einstudierte, ausgeglichene, kraftvolle Interpretation ohne Härte, dargeboten vom Philharmonischen Orchester Buenos Aires auf absoluter Höhe. Der unglaubliche, fugale letzte Satz, meiner Meinung nach das außergewöhnlichste Orchesterwerk, das Mozart je komponierte, erlebte die beste Ausführung seit langem.



Lisztfestival Raiding: Liszt, Mendelssohn, Prokofjew

Kurier: Das Israel Chamber Orchestra unter Paternostro beeindruckte beim Liszt-Festival.

Beim Liszt-Festival konnte man jetzt die hübsche Ouvertüre (Don Sanche ou le chateau d’amour) mit unverkennbaren Einflüssen von Mozart, Gluck und Beethoven vom Israel Chamber Orchestra unter Roberto Paternostro mit Verve erleben. […] Wie sich die Musiker aus Israel unter ihrem ehemaligen Chefdirigenten überhaupt von ihrer besten Seite zeigten: ungemein spielfreudig, exzellent disponiert, fein ausbalanciert, reich an Schattierungen […]
Jubel. Schließlich wurde mit ausgeklügelter Rhythmik und durchsichtigem Orchesterklang die populäre „Symphonie classique“ von Sergej Prokofjew gespielt, seine erfolgreichste, die direkt in den Jubel des Publikums mündete.


Theater an der Wien. Viktor Ullmann "Der Kaiser von Atlantis"


News: Die Aufführung im Theater an der Wien war konzertant und das Ensemble stark [...] Doch was der bedeutende Dirigent Roberto Paternostro auf leerer Bühne zu erzeugen verstand, ließ nichts an Dramatik und Plastizität vermissen.

klassikinfo.de: Gespielt hat, achtbar und sensibel geleitet von Roberto Paternostro, das Israel Chamber Orchestra. Gegeben wurde nicht nur der "Kaiser" selbst, sondern kammermusikalische Bearbeitungen von Mahler-Liedern (zum Teil aus der Feder Arnold Schönbergs), mit der wunderbar warmen und geradezu zärtlichen, berührenden Stimme des bulgarischen Baritons Nikolay Borchev als Solisten. In der Oper selbst sang er den Kaiser. Lars Woldt trumpfte als Tod und als Lautsprecher auf.

„Die Presse“:  Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“: packend musiziert im Theater an der Wien

Dieses Musiktheater wirkt auch konzertant. Das zeigte sich im Theater an der Wien dank klar artikulierender Sängerpersönlichkeiten wie Lars Woldt (in der Doppelrolle Lautsprecher/Tod), Johannes Chum (Harlekin und Soldat) sowie Ann-Beth Solvang (Trommler). Sie fanden im souverän aufspielenden Israel Chamber Orchestra unter der animierenden Leitung von Roberto Paternostro entsprechende Mitkombattanten.

Kronen Zeitung: Roberto Paternostro und das Israel Chamber Orchestra bemühten sich um scharfe rhythmische Konturen, leuchtende Farben und Spannung


Wagner/Strauss, Württembergische Philharmonie



"Insgesamt: Das Beste vom Orchester seit langem. Bei der "Tannhäuser"-Ouvertüre lässt Paternostro die häufig kraftmeierisch überladene Blech-Hymne zwar mit entsprechendem Wumms, aber doch auch erfreulich federnd vorbeiziehen (schön auch Uwe Stoffels glutvolle Klarinette) und dreht dann bei der Venusberg-Musik vollends auf: vibrierende, aufreizende Sinnlichkeit an der Grenze zum ekstatischen Furor. Grandios gemacht.

Also sprach Zarathustra: [...] glänzten auch mit solistischen und kammermusikalischen Einlagen, mit Terzensüße und Schmackes (Fabian Wettstein) - bis hin zum finalen kollektiven Klangrausch. "Symphonischer Optimismus", stark inszeniert. Paternostro evoziert Emotionen nicht wie viele Kollegen durch Pultgekasper: Nein, er ist und bleibt ein erfahrener Organisator großer Gefühle, einer, der programmatische Tiefenschärfen hervorholt und dramaturgisch großherzig in weiten Bögen denkt. Einer, der beim Dirigieren den Selbstdarsteller vergisst, ganz in der Musik aufgeht - und verdammt gut klangzaubern kann."
Südwestpresse, Otto Paul Burkhardt
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Wien, Volksoper: „DER MANTEL“ & „GIANNI SCHICCHI“

Der Neue Merker: "Fürs erste ist ein Bravo an das Orchester, das unter der großartigen Stabführung von Roberto Paternostro erstklassig diese beiden Stücke musizierte, auszusprechen."


SALOME Premiere an der Palm Beach Opera (Florida), März 2013



Palm Beach Daily News: Conducted by Roberto Paternostro, the all-star cast gave a memorable staging of the opera. [...] So it was rewarding to see the Palm Beach Opera Orchestra shining under Paternostro. It was the orchestra’s best performance in years. The distinguished maestro was able to get the best from the musicians.


South Florida Classical Review: In his PBO debut, conductor Roberto Paternostro superbly rendered the demanding score, with heroic brass and lush strings capturing the kaleidoscopic colors and shifts.  



Colón Ring am Teatro Colón, Buenos Aires
Richard Wagner: Ring des Nibelungen, Nov/Dez 2012



La Nacion: Aus der Sicht der musikalischen Leitung war das Angebot erster Ordnung […] Dirigent Roberto Paternostro an der Spitze der beiden Colón-Orchester leistete eine Arbeit der Superlative in der Wahl der Farben, steuert Intensitäten und intimen Dialog mit den Stimmen.

Página 12: die herausragende Leistung des Wiener Dirigenten Roberto Paternostro - brillant in seiner Auslegung und außerdem einem noch nie gesehenen Anspruch unterworfen, so viele Stunden am Pult zu sein.

FAZ: Das verstärkte Colón-Orchester, wagnerentwöhnt, aber mit einem wunderbar weichen und doch kernigen Tubenklang, war in erstaunlich guter Form [...]. Paternostro, der wie die Regisseurin eingesprungen war, dirigierte zupackend und straff. Dass er sieben Stunden am Stück durchhielt, ist für sich genommen eine enorme Leistung.
... vom Publikum frenetisch gefeiert ...

Der Neue Merker: Der bewundernswert konditionsstarke Roberto Paternostro, der den ganzen Tag – muss man ja sagen – die musikalische Leitung hatte ...

Tiefgründig und homogen klangen die Wagnertuben, von sehr jungen Musikern gespielt. Schön und filigran waren die Harfen in den Proszeniumslogen zu hören. Die guten Streicher sorgten für einen stets intensiven Klangteppich, der dennoch große Transparenz der guten Holzbläser ermöglichte. Der Wagnersound erinnerte mit den Vorspielen und symphonischen Zwischenstücken wie Feuerzauber, Aufstieg zum Brünnhilde-Felsen im „Siegfried“, „Siegfrieds Rheinfahrt“, Trauermarsch und Finale der „Götterdämmerung“ an die großen Zeiten des Colón und fand starken Widerhall im Publikum am Schluss für Paternostro und seine Musiker. Hier ließ er das Orchester voll aufspielen, während er es bei den SängerInnen gefühlvoll zurücknahm.

BR/ARD: Weltpremiere am Teatro Colón
Restlos überzeugte am Pult Dirigent Roberto Paternostro, der über den ganzen Tag gleich zwei – bis dahin eher mittelmäßige Orchester – leitete, die ungewohnt gut harmonierten. [...] Das hochrenommierte Teatro Colón hat nach vielen Jahren des Darbens mit dem Colón-Ring ein Ausrufezeichen gesetzt.

Die Welt, Süddeutsche Zeitung:
Dirigent Roberto Paternostro erntete besondere Zustimmung mit seiner monumentalen Leistung.

Deutsche Welle: Return of the 'Ring'. The Teatro Colon's dual orchestras were amalgamated into two Wagner ensembles, dividing up the evening between themselves and playing with bravura under conductor Roberto Paternostro. The soloists, all steeped in the art of Wagner singing, generated storms of applause.

Pressebox.de: Das Publikum feierte das Ensemble um die argentinische Regisseurin Valentina Carrasco und den österreichischen Dirigenten Roberto Paternostro kurz vor Mitternacht mit stehenden Ovationen.


Mannheimer Morgen, Okt. 2012:

Beim Akademiekonzert überzeugt das NTO unter Echo-Preisträger Roberto Paternostro mit der „Pastoralen“.


"... ein Beethoven, wie wir ihn lange nicht gehört haben. Kompakt, perfekt und klanglich feinstens austariert - so klingt Beethovens hellste, positivste und an Spannung ärmste Sinfonie vom NTO [Nationaltheater Orchester Mannheim] unter Paternostro. Alles gelingt: die angenehme Weichheit im ersten Satz mit seinen plauderhaften Themen und Motiven, die in ein Fest der Natur münden; die leuchtenden Farben der Instrumentenkopplungen in der "Szene am Bach" mit ihren vielen Soli [...] und den luftigen Vogelrufen am Ende; und schließlich das mit dem Dreiklangsmotiv von Klarinette und Horn (Ulrike Hupka) eingeleitete große Finale [...].

Bei all dem, also der Strenge des Schlags, den Paternostro unprätentiös und deutlich vorgibt, wirkt, was das NTO macht, auch noch sehr entspannt. Die Musiker lassen Beethoven kommen, und der kommt mit aller Macht, mit Logik und Geschlossenheit [...]. Großer Jubel am Ende - das ist nach diesem ruhigen Werk nicht normal - was uns wiederum von einem gelungenen Abend erzählt."


Mediterraner Orientalismus und Wiener Klassik



Haaretz: Mozart Ouvertüre "Schauspieldirektor", Symphonie Nr. 26, Haydn Symphonie Nr. 97
.. war der Dirigent Roberto Paternostro der Hauptheld. Mit ungebrochenem Selbstbewusstsein und sichtlichem Vergnügen, ohne auf Details einzugehen, ließ er die Musik fließen und führte das Orchester in seiner Art zu einem etwas harten Klang, aber voll betontem Profil und Charakter.


"Hänsel und Gretel" in Wien


Dezember 2011, Januar 2012

DIE PRESSE: "Roberto Paternostro bewies am Pult des klangschön und akkurat spielenden Volksopernorchesters eine glückliche Hand für den speziellen Zauber, den Charme und auch die Tücken der herrlichen, aber komplexen Partitur, die von volksliedhafter Schlichtheit bis zu Wagner'scher Massigkeit reicht, dabei aber meist durch tänzerische Rhythmen jede Schwere verliert."

KURIER: "Eingebettet war das Märchenspiel – uraufgeführt von Richard Strauss (!) – in den wohligen Klang des sehr guten Orchesters der Volksoper, dirigiert von Roberto Paternostro."


Teatro Bellini di Catania "RIGOLETTO"


Premiere Dezember 2012

"Triumph der Musik" und "verlängerter Applaus" für Roberto Paternostros Premiere von "Rigoletto" im Dezember 2012 am Teatro Massimo Bellini in Catania, wo Rigoletto nach 13 Jahren erstmals wieder am Spielplan der Stagione lirica stand.

Gazzetta del Sud: Una felice "prima"
Convincente la direzione di Paternostro. Aprezzabile la direzione di Roberto Paternostro, che ha guidato con mano sicura l'Orchestra e il Coro del Massimo etneo. ... la prestigiosa "bacchetta" di origini viennesi ha offerto una lettura convincente, con scelte pertinenti e con un gesto chiaro e deciso, del sempre amato melodramma verdiano

La Sicilia: Il "Rigoletto" che abbiamo visto al Teatro Massimo è stata la conclusione applaudita di una stagione lirica che si segnala per il ritorno intelligente ai classici. ... L'opera lirica è ovviamente trionfo della musica.

BelliniNews: La direzione dell'orchestra e del coro da parte di Roberto Paternostro è stata quanto mai snella, agile, dinamica e sicura

ANSA:  ... l'orchestra del Bellini diretta per l'occasione con decisione e intensità da Roberto Paternostro.

La Sicilia: Applausi e richieste di bis... Gli applausi più convinti, sia alla fine sia durante lo spettacolo...


Ionarts, Washington D.C.: Best Recordings


"A must-listen" Hans Gál, Violin Concerto, Thomas A. Irnberger, Roberto Paternostro / Israel Chamber Orchestra, Gramola

... another enterprising label: Gramola from the heart of Vienna. [...] Thomas Albertus Irnberger, Roberto Paternostro, and the Israel Chamber Orchestra add just that extra little touch of lyrical sweetness to the work that makes it not just take off, but soar. A must-listen for the lover of the unknown ‘Third Viennese School’ of lost romantics à la E.W.Korngold, J.Marx, F.Mittler, etc.


Das Bayreuth-Konzert des Israel Chamber Orchestra



FAZ: eine quecksilbrig-elektrisierte vierte Symphonie von Mendelssohn Bartholdy

Fono Forum: Allem Widerstand zum Trotz hat das Konzert nun […] unter der Leitung von Roberto Paternostro in der Bayreuther Stadthalle stattgefunden und wurde zum großen Erfolg.

Süddeutsche Zeitung: Bewegender aber als an diesem Morgen ist dieses Idyll schwer vorstellbar. Am Ende erheben sich die Menschen aus ihren Sitzen. Der Beifall ebbt erst ab, als der Erste Geiger dem Orchester ein Zeichen zum Aufbruch gibt.

Berliner Morgenpost: Einen vollen, klangschönen Wagner ließ Paternostro zelebrieren.

TIME: it would have been hard to find a more moving Idyll

Ha’aretz: Israeli orchestra makes musical history by playing Wagner piece in Germany

Stern: Es war ein historischer Moment.


US Debut Cincinnati

5. Juni 2011

The Cincinnati Enquirer: The afternoon concluded with a rewarding performance of Mendelssohn's Symphony No. 3 in A Minor, "Scottish." There was something about Paternostro's warmth, clarity and natural musicality that proved irresistible. Lyrical themes were beautifully felt, and the conductor captured the atmospheric moods of this Scottish postcard.
The orchestra responded with inspired playing, and the performance was enhanced by stunning contributions by the horns and a winning clarinet solo by John Kurokawa. I'm not sure how the musicians kept up with Paternostro's very brisk tempo in the scherzo, but the effect was effervescent. Let's hope we hear more from this maestro.
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Bizet: Carmen - Wiederaufnahme


Volksoper Wien 15.1.2011

"NEWS": Roberto Paternostro. Der österreichische Chefdirigent des Israel Chamber Orchestra dirigiert an der Volksoper eine musikalisch tolle "Carmen". Jubel für ihn und für Zoryana Kushpler (Carmen),
Mehrzad Montazeri (José), Caroline Melzer (Micaela).

Der neue Merker, Peter Dusek: Schon im Vorspiel wurde klar: diese Carmen wird alles andere als eine gemächliche Repertoire-Vorstellung. Roberto Paternostro, der vom Karajan-Assistenten über Kassel zum Chef des Israel Chamber Orchstra avanciert ist, legte sich voll ins Zeug. Er begann geradezu schwindelerregend mit der „Zirkus-Musik“, stellte im Mittelteil (mit dem Escamillo-Motiv) auf  Beruhigung um und erzielte  in der finalen Schlüsselszene  musikalische Tristan-Intensität.

Und an diesem Abend war es ein ganzes, ausverkauftes Opernhaus am Währinger Gürtel. Nein, mit Repertoire-Routine hatte diese 131. Vorstellung  wirklich nichts zu tun. [...] Und Robert Paternostro sollte öfter im Haus am Währingergürtel eingesetzt werden.  


Dem schönen Klang nach


Jerusalem Symphony Orchestra

Ha'aretz: Die Zweite Symphonie von Brahms war [...] eine vorzügliche Wahl. Roberto Paternostro bestieg die Bühne ohne Notenpult, war vollkommen entspannt, sah alles und hörte alles, demonstrierte seine ausgezeichnete Musikalität, und das Orchester war da, um seine Ideen umzusetzen. Wie gelingt es einem, dem ganzen Orchester ein so schönes Fortissimo zu entlocken, ein süßer Klang bei dem wunderschönen Brahms-Moment am Ende des zweiten Abschnittes, Zartheit beim Zusammenspiel der hohen Holzblasinstrumente, ein wenig Ruhe von den metallenen Blasinstrumenten in den Momenten, da sie in den Hintergrund treten müssen – aber das ist schon eine andere Frage.
Noam Ben Zeev, 2. Dezember 2010. ; Übersetzung: Rafaela Shamir-Schmidt.


Heinz Sichrovsky über israelische Musiker auf Tour


Wien, ein Planet in Oligarchenhand. Wie Wien einen Könner verschläft

NEWS: [...] am selbst ernannten Mittelpunkt des Sonnensystems zieht manches vorbei. Zum Beispiel war kürzlich das Israel Chamber Orchestra unter seinem österreichischen Chefdirigenten Roberto Paternostro auf Europa-Tournee. Paternostro [...] bringt seinen Klangkörper im Sommer nach Bayreuth und spielt dort das "Siegfried-Idyll", obwohl Wagner in Israel geächtet ist. Die Aufmerksamkeit, die sich bis in die "New York Times" und auf die Titelseiten der "Süddeutschen" erstreckte, war geweckt. Und, siehe da: Die alarmierten Kritiker lobten glänzende Konzerte. Nun gastierte das brillante Ensemble zwar überzeugend beim Eisenstädter Haydn-Festival und beim Linzer Brucknerfest. Wien aber erreichte es nicht. Der maßgebliche Operndirigent Paternostro, der einen tollen "Ring" eingespielt hat [wurde] von Fachleuten vergebens für die schmerzhaft vakante Stelle des Musikdirektors der Volksoper favorisiert. Ihm schadet es nicht, uns entgeht etwas.
11. November 2010


Heftige Attacken in luftiger Umgebung



Stuttgarter Zeitung: Konzert. Paternostro verlangt seinem Orchester in der ,,Prometheus"-Ouvertüre, dem vierten Klavierkonzert sowie der zweiten Sinfonie einen druckvollen und doch auch eleganten Beethoven ab, mit blitzenden Stimmungswechseln, harten Schnitten und einem disparaten Ausdrucksspektrum. Die kleine Streicherbesetzung des Israel Chamber Orchestra erlaubt dem Ohr, schöne Bläsersoli sowie heftige Blechbewegungen wahrzunehmen und dabei zu erkennen, wie modern Beethovens Konzeptionen zu seiner Zeit gewesen sein müssen. Dies gilt vor allem für das vierte Klavierkonzert, das zwischen Lyrik und Furor bestürzend schwankt und die hergebrachten Parameter für die einzelnen Sätze gehörig verwirbelt. Als Solistin am Flügel fügt sich Elena Bashkirova mit grundsätzlich sanftem Zugriff, aber umso heftigeren Attacken in die luftige orchestrale Umgebung. So erzählerisch hört man insbesondere den zweiten Satz selten, in dem das Orchester immer wieder schroff in die Träumereien des Klaviers einbricht.
4. November 2010


Wie mit der Feder gezogen



Kölner Stadt-Anzeiger: Das Israel Chamber Orchestra in Kölns Philharmonie

Ganz klar, da sind Hochkaräter am Werk. Entsprechend kamen - unter Paternostros unaufgeregter Stabführung - Beethovens einleitende Prometheus- und Mozarts Figaro-Ouvertüre als Zugabe knackig, in den Geigen wie mit der Feder gezogen. Ein wunderbar agiles und doch beherrschtes Klangbild.
6. November 2010


Noble musikalische Feuerbringer aus Israel


Israel Chamber Orchestra und Roberto Paternostro in Österreich



News: Eisenstadt. [...] erregt Roberto Paternostro als Chef des Israel Chamber Orchestra internationales Aufsehen. Zu den Haydntagen glänzt der renommierte Klangkörper in allen Formationen. Paternostro ignoriert Stildiktate: Haydns B-Dur-Symphonie Hob. I:102 stürmt wie die Nullte Beethoven daher; die "Figaro"-Ouvertüre hat man lange nicht mehr so rasant gehört. Ein lohnendes Wagnis: die Cello-Transkriptionen Mahler'scher "Wunderhorn"-Lieder.

Noble musikalische Feuerbringer aus Israel



OÖ Nachrichten: das Israel Chamber Orchestra mit seinem Chefdirigenten Roberto Paternostro (53): Der gebürtige Wiener hat erst vergangenes Jahr sein Amt am Pult des renommierten, 1965 gegründeten Orchesters angetreten. Weniger als der Zauber, der jedem Anfang innewohnt, war es wohl das Zusammenfinden eines erfahrenen Dirigenten und eines exzellenten Orchesters, das diese Matinee zum musikalischen Ereignis machte.

[...] Mit seiner Ouvertüre zu Salvatore Viganòs Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ schickten die Gäste als musikalische Feuerbringer gleich zu Beginn eine gehörige Portion Energie ins Publikum, die diese Matinee auch weiterhin tragen und bestimmen sollte: in der folgenden [...] Sinfonie Nr. 3 in D-Dur von Schubert [...] ebenso wie in Haydns Ouvertüre zu „L’Isola disabitata“ (Die wüste Insel) und Mozarts „Haffner“-Sinfonie als noblem, offiziellem Ausklang, gefolgt von dessen schwungvoller Ouvertüre zur „Hochzeit des Figaro“ als zügiger Zugabe. ... ein gelungenes Konzert mit einem mitreißenden, souveränen Orchester und Dirigenten

In meisterhafter Spielmanier



Neues Volksblatt: ein exzellent musizierendes Kammerorchester. Das Programm im Brucknersaal bot Klassik aus Wien. [...] Die klanglichen Abstufungen kommen beim Israel Chamber Orchestra in meisterhafter Spielmanier zur Geltung. Auch Joseph Haydn mit der Ouvertüre zu L'Isola disabitata und erst recht die Haffner-Sinfonie KV 385 von W. A. Mozart wurden in elegant musikantischer Weise serviert.


R. Strauss „Ariadne auf Naxos“, Wien


Wiederaufnahme an der Wiener Volksoper, September 2009



Heinz Sichrovsky, News: ‚Ariadne’ in einer Produktion, die an (wirklich) jedem Haus Ehre einlegen würde. Roberto Paternostro, die personifizierte Strauss-Kompetenz, führte das Orchester selbst im herausfordernden Vorspiel zur Spitzenleistung.

Wiener Zeitung (23. September 2009): Aus der Besetzung ragte Endrik Wottrich heraus, dessen trotz angesagter Indisposition makellos gesungener Bacchus nicht alle Tage so zu hören ist. […] und die restlichen Akteure dieser "Ariadne" schienen offenbar Spaß an der Sache zu haben. Ähnliches gilt auch für das Volksopernorchester unter Roberto Paternostro, das […] mit hörbarem Enthusiasmus bei der Sache war.



CD Mozart: Masonic Music



Kurier: Sieben Jahre war Mozart Freimaurer - auf dieser CD sind die wunderbaren Würdigungen seiner Loge gesammelt zu hören. Roberto Paternostro ist ein sehr feiner Dirigent des Kassel Spohr Chamber Orchesters. Rarität voller Symbolik.

News: Wege in eine faszinierende musikalische Gegenwelt: Mozarts Freimaurermusik - scheinbar simple, doch mit Symbolik aufgeladene Logenlieder, prachtvolle Kantaten und verstörende, avantgardistisch anmutende Ritualmusik - ist in einer hervorragenden Neueinspielung erschienen. Großartig: "Adagio und Fuge" und die rätselvollen Adagios in F-Dur und B-Dur. Entdeckenswert.

American Record Guide: It was a splendid idea to collect all of the known and surviving “Masonic pieces” into a comprehensive anthology; the result is fascinating and rewarding.
The Spohr Chamber Orchestra [...] produces an ideal sonority: modest in weight, yet warm in tone, with exemplary balances and unforced transparency—just right. Conductor Paternostro (a pupil of Karajan, Dohnányi, and the ubiquitous Hans Swarowsky) leads polished, energized readings that also seem ideal. He never leans into anything for effect, yet he seems effortlessly to extract every scintilla of poetry or ritualistic dignity from each selection. [...] overall excellence of the music-making [...] Indeed, every track is played with an ideal blend of style and sensitivity

Gramophone: The other out-and-out masterpiece here is Maurerische Trauermusik, music of remote, austere beauty that incorporates ancient plainchant. Roberto Paternostro’s driven tempo rather undermines the work’s hieratic dignity, though he encourages the hard-working Kassel strings to a notably brusque, angry performance of the C minor Fugue. The chorus sings with aptly robust enthusiasm; and Heo Yong-Hoon fields a pleasing, compact tenor…this is a useful survey of music that remains largely unknown to all but the most dedicated Mozartians.

Allmusic.com: An essential item for the Perfect Mozartian, never less than adequately performed

MusicWeb International: Mauerische Trauermusik: Roberto Paternostro on the new recording takes this work at a rather faster pace than usual…but he maintains much of its essential dignity. […] Paternostro’s tempi in the opening Dir, Seele des Weltalls, are also rather faster than Schreier’s or Kertész’s. This works well in this short cantata of praise to the sun, soul of the whole universe and provider of fruitfulness, warmth and light. […] The recording is good throughout.

Pittsburgh Post-Gazette: the Masonic Funeral Music must stand as one of the composer’s most profound outpourings.

Guardian: The familiar Masonic funeral music remains the towering masterpiece, though the gnarled-sounding Adagio and Fugue in c minor is almost its equal in its depiction of spiritual struggle. The most curious work is probably Die Ihr Des Unermesslichen Weltalls Schöpfer Ehrt, a cantata for tenor and piano that now strikes us as almost new-agey in its assertion that all religions derive from a single spiritual source.

Rezensionen aus der englischsprachigen Fachpresse lesen 



Opernglas



Opernglas 12/2009: ... einfühlsam begleitet von der Württembergischen Philharmonie unter der Leitung des versierten Roberto Paternostro. Hoffen lassen vor allem die Qualität des Orchesterspiels und die Kompromisslosigkeit der Produzenten im Anspruch an die musikalischen Partner der im Recital-Mittelpunkt stehenden Künstlerin. Das darf durchaus als bewusste Trendwende gelten, nachdem bei allzu vielen CDs in jüngster Vergangenheit im musikalischen Arrangement oder bei der Begleitung gespart worden war.
PDF-Dokument das opernglas 12 2009 



„Zwischen Naxos und Israel“



Roberto Paternostro dirigiert wieder an der Volksoper und startet in Nahost - Interview mit der Wiener Zeitung. [...]
Stolz ist Paternostro darauf, dass ihm heuer im Nahen Osten – ohne es zu wissen – eine Erstaufführung geglückt ist: Er hat in Israel erstmals das Oboenkonzert des (aus israelischer Sicht nicht unproblematischen) Richard Strauss dirigiert.
Interview lesen: PDF-Dokument Zwischen Naxos und Israel  



Opening the chamber of secrets


Interview mit der Jerusalem Post



The romance between the ICO and the busy international conductor, who was born in Vienna to Venetian parents, studied with Hans Swarowsky, Christoph von Dohnanyi and Gyorgy Ligeti and later became the assistant to Herbert von Karajan, started three years ago.
Interview lesen 



Die Zauberflöte - Volksoper Wien



Heinz Sichrovsky, News (Juni 2009): Eine generationenüberspannend achtbar besetzte „Zauberflöte“ wurde von Roberto Paternostro, dem Chefdirigenten des Israel Chamber Orchestra, auf inspirative Höhe dirigiert.



Auber: Fra Diavolo


Premiere Mai 2009 in Wien



Wiener Zeitung: Mit dem vorzüglich motivierten Orchester hat jetzt Roberto Paternostro diese Partitur blankgeputzt präsentiert.

Kurier: Erfreulich Chor und Orchester, die von Roberto Paternostro sicher geführt werden. Die Damen und Herren im Graben kosten Auber hörbar aus und spielen mit Erfolg gegen die szenische Ödnis an.

News: Bleibt das zurecht akklamierte Orchester, das sich dank Roberto Paternostros Kompetenz zu windschnittiger, farbenprächtiger Präzision aufschwingt.

Kleine Zeitung: Mit Charme, Esprit und Drive zeigt Wien - Heimkehrer Roberto Paternostro am Pult, dass sich aus Aubers prickelnd-eleganter Partitur durchaus noch Funken schlagen lassen.



Paternostros Heimkehr: ‚Endlich wieder in Wien dirigieren’



Der große Dirigent leitet in der Volksoper eine Festwochen-Produktion von „Fra Diavolo“ – und schwärmt vom Volksopern-Orchester.
Von Wilhelm Sinkovicz, Die Presse
Artikel lesen: PDF-Dokument Paternostros Heimkehr 
Artikel im Presse.com-Archiv anzeigen 



An Ear Full of Music


Concert of the Israel Chamber Orchestra conducted by Roberto Paternostro at the Tel Aviv Museum of Art



Ha'aretz, Hagai Hitron (2008): The sound of the orchestra was enriched, strong but not aggressive or irritating. The program was full of wonderful Mozart...  the driving playing of the orchestra led by the conductor Roberto Paternostro was remarkable. It seems that interaction between the Italian-Viennese conducor and the orchestra is very successful. In general, it was one of the best concerts of the Israel Chamber Orchestra in recent years.



Richard Wagner: Tristan und Isolde



Gerhard R. Koch, FAZ vom 5.2.2007: Das Titelpaar ist mit Leonid Zakhozhaev und Adrienne Dugger hochrespektabel besetzt, vom Lyrischen ausgehend, ohne heroisches Forcieren. Entsprechend differenziert klang auch das Orchester unter Roberto Paternostro, mit schönen Piano-Gespinsten der Holzbläser. Ein Beweis, wie das instrumentale Niveau generell gestiegen ist. Insgesamt eine bewegende Aufführung.

www.opernnetz.de : Zur Premiere am Staatstheater Kassel:
Geradezu erregend die musikalische Kompetenz des Orchesters des Staatstheaters Kassel: Dem konsequent animierenden Roberto Paternostro gelingen mit dem offenbar hochmotivierten Orchester piano-Passagen äußerster Intensität, Momente atemraubender Stille und tutti-Ausbrüche in transparenter Klarheit - das großartige Musizieren in permanenter sensibler Abstimmung mit den Sängern und in faszinierender Konsonanz mit dem intimen Bühnengeschehen.

NEWS, 2007: Am Staatstheater Kassel wird ein in vielem vorbildlicher „Tristan“ gespielt. Gespielt vor allem, denn der scheidende Generalmusikdirektor Roberto Paternostro, der schon einen auf CD nach-prüfbaren ausgezeichneten „Ring“ einstudiert hat, erweist sich auf der Höhe der Königsaufgabe: ein finsteres, todesschweres Vorspiel, ein intim und subtil musiziertes Liebesduett, endlich ein expressiver, explosiver dritter Akt, der das Orchester als eigentlichen Protagonisten ausweist.



... ein idealer Verdi-Dirigent / Don Carlos



Focus Musikszene: Roberto Paternostro ist ein idealer Verdi-Dirigent, der das Orchester zu glutvollem, aber auch klangschönem Musizieren treibt und mit den Sängern atmet. Das lässt sich besonders gut beobachten, da er mit dem Gesicht zum Publikum dirigiert. Und Kassels GMD hält sich strikt an Verdis Wunsch, die vieraktige Version ohne jede Kürzung und ohne Einfügungen aus früheren Fassungen zu spielen.



Richard Wagner: Siegfried



Gerhard Persché, Fono Forum: Ihre Bedeutung erhält die Einspielung durch Roberto Paternostro, dessen Partiturexegese dank ihres Detailreichtums bei steter Wahrung der großen Linie besticht und durch ihre wohltuend unpathetische Attitüde überzeugt.

Orpheus: Am Pult des auf hohem Niveau musizierenden Kasseler Orchesters drängt mit ROBERTO PATERNOSTRO ein weiterer Swarowsky-Schüler in die Spitzengruppe der Dirigenten. Der Wiener fördert unzählige instrumentale Details zutage, betont dabei die zentralen Motive, ohne aufdringlich zu werden, und hat es nicht nötig, mit extremen Tempi auf sein Können aufmerksam zu machen; trotzdem gelingt ihm eine spannende, intensive Wiedergabe, bei der er jedoch nie die Kontrolle verliert, was ihm vor allem die Solisten gedankt haben dürften, denen er ein aufmerksamer, fürsorglicher Begleiter ist.

HR2: Eine ausgezeichnete musikalische Interpretation



Richard Wagner: Die Walküre



pizzicato 2007/12: ... nach 'Götterdämmerung' und 'Siegfried', die vor allem wegen der starken Persönlichkeit des Dirigenten Paternostro Interesse verdienten, liegt nun die 1999 aufgezeichnete 'Walküre' vor. Noch immer beeindruckt Paternostro, der seinem Orchester einen transparenten und spannungsvollen Klang abverlangt.

Stereoplay 2008/01: ... Dirigent Roberto Paternostro bietet weit mehr als sängerfreundliche Begleitung. Glasklar arbeitet er die Leitmotive heraus, lässt in den Vorspielen blitzsauber musizieren, gestaltet die Todesverkündung mit kammermusikalischer Transparenz und den Walkürenritt frei von hohlem Pathos.

News: Das eigentlich Ereignishafte aber ist das Dirigat des Österreichers Roberto Paternostro: klar, rasant, dynamisch und fabelhaft durchhörbar das Vorspiel, ungeheuer intensiv die Todesverkündung, elastisch, elegant, frei von Gauleiterpathos der Walkürenritt.

Doch das Ereignis bleibt das in bestechender Form, präzise wie farbstark, spielende Orchester des Staatstheater Kassel unter seinem damaligen Chefdirigenten.

magazin.klassik.com/reviews: Den musikalischen Problemen des Wagner-Epos begegnet er [Roberto Paternostro] mit einem äußerst disziplinierten Dirigat. Er hält die Zügel straff in den Händen und sorgt damit dafür, dass selbst der berüchtigte zweite Akt ohne größere Längen auskommt. Das Orchester erzeugt einen sehr schlanken Klang mit geradezu kammermusikalischem Duktus – in dieser Hinsicht ein erfrischender Beitrag zum relativ unübersichtlichen Markt an Walküre-Einspielungen. Der transparente Orchesterklang legt so auch Motivbeziehungen offen, die im Dröhnen etlicher anderer Walküre-Versuche mitunter verborgen bleiben.



Richard Wagner: Götterdämmerung



Die Presse: ... - ein Ereignis schon wegen der seltenen Chance, Wagners Musik in allen ihren motivischen Verästelungen, ungestört durch widersinnige oder gar provokante Visualisierungen erleben zu können. Garant dafür war Roberto Paternostro am Pult, abermals ein im Ausland erfolgreicher Wiener und zurzeit GMD in Kassel. Seine phänomenale Schlagtechnik ermöglichte dem Linzer Brucknerorchester die Freisetzung ganz erstaunlicher Qualitäten in puncto Klangkultur, Intonationssicherheit und Präzision. Dem intellektuell-beherrschten Anschein dieses Dirigates zum Trotz kamen aber auch emotionale Wärme, groß aufgebaute Steigerungen, niederschmetternde Tragik der Partitur nicht zu kurz-Merks Wien!.

Online Musik Magazin: [...]während das Orchester des Staatstheaters erneut eine Spitzenleistung zustande bringt, souverän gelenkt von Roberto Paternostro, der es glänzend versteht, schöne Einzelleistungen zu einem stimmigen Ganzen zusammenzufügen und ohne spektakuläre Tempi einen nicht enden wollenden Spannungsbogen zu konstruieren


zur Diskographie 

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FAZ: eine bewegende Aufführung (Tristan)
Ha’aretz (Tel Aviv): it was one of the best concerts of the Israel Chamber Orchestra in recent years
News: Roberto Paternostro, die personifizierte Strauss-Kompetenz (Ariadne auf Naxos)
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  • Colón-Ring, Buenos Aires